Unser Programm zur Kommunalwahl 2011

Unsere Stadt - unsere Zukunft


Nachfolgend finden Sie unser Programm, auf dessen Basis wir die nächsten fünf Jahre die Stadtpolitik gestalten wollen. Klicken Sie auf die Überschriften, um zu den einzelnen Texten zu gelangen.

Oberursel – Stadt im Aufbruch

Wohl jeder hat es in den letzten Jahren bemerkt: Oberursel bewegt sich.

Die Stadt erfährt einen spürbaren Modernisierungsschub:

  • Hauptverkehrsachsen wie die Adenauerallee oder die Hohemarkstraße sind runderneuert.
  • Fast alle U-Bahnhaltestellen wurden barrierefrei umgebaut.
  • Am Bahnhof entsteht eine Unterführung nach Bommersheim mit einem erleichterten Zugang zur S-Bahn.
  • Das Bahnhofsgebäude und der Bahnhofsvorplatz werden großzügig neu gestaltet.
  • Das Gewerbegebiet „An den Drei Hasen“ ist über die Homburger Landstraße neu angebunden.
  • Die Schulen wurden oder werden erneuert oder umgebaut, neue Sporthallen entstehen.
  • Die Kinderbetreuung wird erweitert mit neuen Betreuungszentren an den Grundschulen oder neuen Kindertagesstätten wie im Hammergarten.
  • Ein neues Frei- und Hallenbad wird gebaut.

Dieser Erfolg beruht auf der Arbeit vieler; er hat aber insbesondere einen Namen.

Es ist Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD), der mit unermüdlichem Einsatz die Modernisierung der Stadt maßgeblich angeschoben hat. Ihn gilt es deshalb bei den künftigen Vorhaben der Stadt mit aller Kraft zu unterstützen. Dafür steht die SPD Oberursel. Mit ihr gibt es keine Entscheidungsblockaden, die so manches Vorhaben in den letzten Jahren verzögert haben.

Zusammen mit Hans-Georg Brum (SPD) werden wir die Stadt weiter voranbringen unter dem Wahlspruch:
Unsere Stadt – unsere Zukunft.

Oberursel erfährt gegenwärtig einen Schub, der die Infrastruktur und das Bild der Stadt nachhaltig und positiv prägen wird. Ich setze mich dafür ein, dass diese erfolgreiche Arbeit unseres Bürgermeisters Hans-Georg Brum fortgesetzt wird.

Dr. Eggert Winter, Listenplatz 1

Damit es weiter vorwärts geht: Eine Mehrheit für Hans-Georg Brum im Rathaus

Holger Himmelhuber, Listenplatz 18
Unermüdlich im Einsatz für Oberursel: Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD)

Oberursel: sozial und familienfreundlich

Wir setzen uns ein für:

  • eine ausreichende Betreuung der Kinder unter drei Jahren, d.h. bis 2013 ein Angebot für mindestens 50% der Kleinkinder,
  • ausreichende Hortplätze in allen Stadtteilen,
  • die Anpassung der Öffnungszeiten in Kindertagesstätten und Horten an die geänderten beruflichen Anforderungen der Eltern,
  • eine zentrale Vergabe der Kindertagesstättenplätze für alle Oberurseler Einrichtungen,
  • den Ausbau der Nachmittagsbetreuung in Grund- und weiterführenden Schulen und mehr Ganztagsschulen,
  • einen neuen Spielplatz im Oberurseler Norden neben der Tennishalle an der Mainstraße,
  • die Einführung eines „Oberursel-Passes“, der Einwohnern mit niedrigem Einkommen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtert.
Ausweitung der Kinderbetreuung

Für Kinder ausreichende Betreuungsangebote, auch im Hortbereich; für Seniorinnen und Senioren eine altersgerechte Gestaltung des öffentlichen Raums und entsprechende Wohnformen.

Jutta Ibert, Listenplatz 6
Attraktive Spiel- und Sportplätze im ganzen Stadtgebiet müssen her.

Oberursel: Platz für die Jugend!

Wir setzen uns ein für:

  • mehr Treffpunkte für die Jugend in den Stadtteilen,
  • die Schaffung eines Jugendparlaments,
  • eine Jugenddisco in Oberursel,
  • attraktive Bolzplätze in jedem Stadtteil,
  • die Erweiterung der Skater-Anlage in Stierstadt unter Berücksichtigung von Vorschlägen der Jugendlichen,
  • die Ausweitung des Mitternachtssports
Die Skater-Anlage in Stierstadt soll erweitert werden.

Nirgendwo ist Politik so nah wie vor Ort. Besonders in der Jugend- und Familienpolitik- egal ob Bolzplätze, Skaterparks, Spielplätze oder Kindergärten. Ich möchte mich auch in Zukunft für die Interessen meiner Generation in Oberursel einsetzen.

Rebecca Schmidt, Listenplatz 10

Ich lege meinen Schwerpunkt auf die verstärkte Beteiligung von ausländischen Mitbürgern im sozialen und kulturellen Leben in Oberursel. Ebenso viel Wert lege ich auf Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche, beispielsweise gute Bolzplätze in jedem Stadtteil.

Rusen Cikar, Listenplatz 16

Oberursel: für eine altersgerechte Stadt

Wir setzen uns ein für:

  • die altersgerechte Gestaltung des öffentlichen Raums, z.B. mehr Ruhebänke im Stadtgebiet, behindertengerechte Toiletten, ausreichende Schriftgrößen bei öffentlichen Ankündigungen/Hinweisen (z.B. bei den Busfahrplänen),
  • barrierefreie Fußgängerüberwege durch Absenkung der Bordsteine und akustische Signalanlagen für Sehbehinderte an den Fußgängerampeln,
  • einen barrierefreien Zugang zu allen öffentlichen Ein­richtungen,
  • die Unterstützung der Stadt bei allen Formen betreuten Wohnens und bei generationsübergreifenden Wohnprojekten (sogenanntes Mehrgenerationenwohnhaus),
  • einen Begegnungstreff für Alt und Jung in jedem Stadtteil, wobei die Aktivitäten freier Träger unterstützt werden,
  • einen Seniorenbeirat, der von den Älteren direkt gewählt wird.
  • die Unterstützung der Stadt bei der Schaffung von Tagespflegeplätzen.

Kinder und ältere Menschen brauchen mehr Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft. Wir benötigen eine ausreichende Zahl von guten Kinderbetreuungsplätzen sowie Einrichtungen für Ältere, wie z.B. verschiedene Formen des betreuten Wohnens.“

Veronika Glatzer, Listenplatz 20

Oberursel: bezahlbare Wohnungen statt Luxusvillen

Wohnen ist ein Grundrecht. Deshalb sagt die SPD:

  • Wohnen in Oberursel muss für jedermann bezahlbar sein.
  • Wir brauchen einen Mix aus Mietwohnungsbau, Eigentums­wohnungen und bezahlbaren Eigenheimen.
  • In Bommersheim-Süd sollte die Stadt durch die Vergabe von Erbpachtgrundstücken oder den Einsatz der Fehl­belegungsabgabe jungen Oberurseler Familien zu bezahlbarem Wohnraum verhelfen.
  • Wir unterstützen Gesellschaften wie die Oberurseler Wohnungsgenossenschaft sowie private Investoren für die Errichtung von Mietwohnungen.
  • Wo es geht, sollte die Schließung von innerörtlichen Bau­lücken durch die Stadt unterstützt werden. Eine zu große Verdichtung lehnen wir ab.
  • Wir wollen keine Bebauung an den Ortsrändern, die zu einer Ausfransung führt.
  • Wir sind für die Förderung des ökologischen Bauens und unterstützen Formen generationenübergreifenden Wohnens bei guter Infrastruktur, Nahversorgung, Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr.

Wohnen in Oberursel muss für jedermann bezahlbar sein - dazu brauchen wir einen gesunden Mix aus Mietwohnungsbau, Eigentumswohnungen und finanzierbaren Eigenheimen.

Daniel Reckling, Listenplatz 9
Hier ist modernster Wohnungsbau entstanden: Die Freiligrathstraße

Oberursel: fit für Sport und Freizeit

Wir setzen uns ein für:

  • ein neues attraktives Hallenbad mit acht Bahnen, Klein­kinderbereich, Sprungturm und Sauna; ein erneuertes Freibad mit Wasserrutsche, Strömungskanal und Sprungturm,
  • den Erhalt des Altkönig-Sportplatzes,
  • die Entwicklung des oberen Maasgrund im Sinne eines ökologischen Stadtparks,
  • den weiteren Ausbau des Mühlenwanderweges,
  • die Förderung des Regionalparkkonzepts auf der Oberurseler Gemarkung,
  • einen Kletterwald im Oberurseler Forst in der Nähe der Hohemark.
Das Freibad ist in den kommenden Jahren zu erneuern.

Natur und Naherholungsräume müssen geschützt werden; ich stehe deshalb für „Bauen mit Augenmaß“. Kultur- und Sportangebote und gute Betreuungseinrichtungen in allen Stadtteilen sind mir wichtig.

Jutta Niesel-Heinrichs, Listenplatz 4

Soziale und sportliche Angebote, Aktivitäten, Sportstätten und Institutionen fördern, weiterentwickeln und wirtschaftlich gestalten.

Wilfried Heilmann, Listenplatz 13

Erkenntnis nach 50 Jahren Vereinsarbeit: Ohne starke Vereine wäre die Lebensqualität in Oberursel halb so hoch!

Winfried Schmidt, Listenplatz 17

Oberursel: aber sicher!

Der beste Schutz vor Kriminalität und Vandalismus ist eine gute Sozialpolitik. Deshalb sagen wir: Vorbeugung vor Strafe.

Wir setzen uns ein für:

  • die Einrichtung eines Sicherheitsrats aus Vertretern von Verwaltung, Polizei, Schulen, Kirchen und Vereinen,
  • die sofortige Beseitigung von Schmierereien und mutwilligen Zerstörungen im öffentlichen Raum,
  • die Verstärkung der mobilen Jugendpflege (Streetworker).

Schmierereien müssen schnell beseitigt werden - dann verlieren die Schmierer die Lust!

Arthur Rau, Listenplatz 43
Weg mit Schmierereien

Oberursel: mehr Leben in die Innenstadt

Wir setzen uns ein für:

  • die Erhaltung und Stärkung der Attraktivität sowie die Verbesserung des Erscheinungsbildes der Innenstadt,
  • die Schaffung ausreichenden Parkraums am Bahnhof,
  • die Entwicklung des Areals um die Stadthalle, z.B. mit einem Geschäftshaus oder einem Hotel,
  • mehr dezentrale Fahrradabstellplätze,
  • die Gewinnung eines Investors, um die Gewerberäume des ehemaligen Kaufhauses der Mitte an der Bärenkreuzung zu entwickeln.
Die Bärenkreuzung bedarf als Bindeglied zwischen Allee und Vorstadt einer Erneuerung.

Thema Bahnhof gelöst, U-Bahn-Haltestellen modernisiert, Radwegenetz erweitert, Adenauerallee und Hohemarkstraße saniert. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese erfolgreiche Verkehrspolitik fortgesetzt werden kann.

Christian Röher, Listenplatz 14

Oberursel: der Dauerbrenner Verkehr

Wir setzen uns dafür ein:

  • die Anbindung der Nassauer Straße an die Weingärten-Umgehung möglichst bald zu realisieren,
  • die Kurmainzer Straße in Weißkirchen durch eine ortsferne Umfahrung mit dem Verlauf hinter der Krebsmühle zu entlasten, mit Durchstich in Richtung Kalbach,
  • die Radwege in Oberursel und aus Oberursel hinaus zu einem sicheren und gut erkennbaren Netz auszubauen,
  • die Neugestaltung des Bahnhofsareals auch dafür zu nutzen, dass die Streckenführung und die Fahrzeiten der Stadtbusse verkürzt werden,
  • die Regionaltangente West - eine Stadtbahn, die Oberursel mit dem Frankfurter Westen und dem Flughafen verbindet - endlich zu realisieren,
  • den Seedammweg und die verlängerte Gartenstraße nicht als Erschließungsstraße für das Baugebiet Borngrund auszubauen,
  • ein Gesamtkonzept für die verkehrliche Entwicklung in Stierstadt mit dem Ziel der Entlastung insbesondere des alten Ortskerns, das die Bebauungsoptionen im Süden Stierstadts berücksichtigt.
Bald sind alle 11 Stationen der U3 grunderneuert.

Ich mache mich für Förderung des Radverkehrs in Oberursel stark, d.h. Umsetzung des Radverkehrskonzepts.

Lars Kieneck, Listenplatz 3

Meine Themen: Gleichstellung der Frau, intelligentes Finanzmanagement, bürgerfreundliche Mobilitätslösungen.

Karina Maas-Margraf, Listenplatz 8

Durch die Expansion Frankfurts bekommt das Umland immer mehr Verkehr auf die Straßen. Deshalb muss die ortsferne Umfahrung Weißkirchen schnellstmöglich realisiert werden.

Frank Steinert, Listenplatz 11
Zum Hessentag ist die Unterführung von Bommersheim zur S-Bahn fertig.

Oberursel: den Wirtschaftsstandort stärken

Wir setzen uns dafür ein:

  • im neuen großen, gut an die A 661 angebundenen Gewerbegebiet „An den drei Hasen“ starke Unternehmen anzusiedeln,
  • die Ansiedlung von Dienstleistern, Industrie und Handwerk im Gewerbegebiet Zimmersmühlenweg zu fördern und gleichzeitig für eine bessere Verkehrsanbindung dieses Areals zu sorgen,
  • Kinderbetreuungsmöglichkeiten bei Firmen und im Verbund zu fördern.
Baustellenbesichtigung im Gewerbegebiet

Um mit den knappen Finanzressourcen für Oberursel maximal viel erreichen zu können, setze ich mich für eine transparente und nachhaltige, d.h. an den Grundsätzen der intergenerativen Gerechtigkeit, Wirtschaftlichkeit und Liquidität orientierte kommunale Finanzpolitik ein.

Michael Schiedermeier, Listenplatz 7

Ich engagiere mich für ein zukunftsfähiges Oberursel. Deshalb ist auch die Ansiedlung starker Unternehmen im Gebiet An den Drei Hasen wichtig.

Christian Buchsteiner, Listenplatz 19

Oberursel: die Energiewende voranbringen

Zum Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlage setzen wir uns für die zügige Umsetzung des Energiekonzepts der Stadt Oberursel ein:

  • Einführung eines Energiemanagements für alle städtischen Gebäude,
  • Umstellung des Fuhrparks auf umweltfreundliche Antriebe,
  • Energieversorgung der öffentlichen Einrichtungen möglichst aus erneuerbarer Energie,
  • Berücksichtigung energetischer Aspekte bereits bei der Bauleitplanung (z.B. durch Ausrichtung der Gebäudedächer),
  • Aufbau von Nahwärmenetzen und Kraft-Wärme-Kopplung, soweit sich hier Möglichkeiten bei Neu- oder Umbau von Quartieren eröffnen,
  • die Erstellung eines Dachflächenkatasters zur Nutzung der Solarenergie.

Mir liegt die zügige Umsetzung des Energiekonzepts der Stadt Oberursel am Herzen. Meine Ziele reichen vom Einsatz erneuerbarer Energien in möglichst großem Umfang, über einen städtischen Fuhrpark mit umweltfreundlichen Antrieben bis zur Bauleitplanung mit vielen energetischen Aspekten.

Matthias Fuchs, Listenplatz 5

Oberursel: kulturbewegt und weltoffen

Oberursel braucht das aktive Engagement der Bürger.

Wir setzen uns ein für:

  • den Ausbau der vielfältigen kulturellen und karitativen Aktivitäten der Vereine, Initiativen und Gesellschaften in Oberursel,
  • die Pflege und Förderung unserer Städtepartnerschaften,
  • verstärkte Einbeziehung der ausländischen Mitbürger in das soziale und kulturelle Leben der Stadt; Verabschiedung und Umsetzung eines städtischen Integrationskonzeptes,
  • das Recht des Ausländerbeirats, in der Stadtverordneten­versammlung zu den die Ausländer besonders berührenden Tagesordnungspunkten Stellung zu nehmen,
  • den Aufbau einer Ehrenamtsbörse, als Initiative von Bürgern für Bürger,
  • die Entwicklung der Ursella-Stiftung zu einer Bürgerstiftung. Dadurch wird es möglich, kulturelle und soziale Initiativen, aber auch den Erhalt schützenswerter Bauten und Objekte zu fördern.
Rathausplatz beim Orscheler Sommer

Ich setze mich ein für die Förderung der Städtepartnerschaften, für die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements für soziale Belange und kulturelle Vielfalt.

Silke Welteke, Listenplatz 2

Kultur und Sport kosten Geld. Es sind wichtige Investitionen in die Zukunft der Stadt, die sich vielleicht nicht sofort, aber ganz bestimmt langfristig lohnen. Dafür setze ich mich ein.

Brigitte Geißler-Burschil, Listenplatz 12

Oberursel braucht eine lebendige Kultur. Ich will mich dafür einsetzen, dass es hier ein vielfältiges kulturelles Angebot gibt, von Pop- und Rockkonzerten bis hin zu Klassik-Veranstaltungen, vom Orscheler Sommer bis hin zum Taunus-Karneval.

Markus Diel, Listenplatz 15