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Oberursel, 12. August 2017

SPD-Fraktion „on tour“ in Stierstadt: "SPD begrüßt Oberstufenpläne der IGS und hofft auf baldigen Neubau"

Der stellvertretende Schulleiter Markus Herget erläuterte bei einem Gespräch im beliebten, aber in die Jahre gekommenen „Forum“ der Schule die Pläne der IGS, ab nächstem Schuljahr eine Art profilorientierter Oberstufe einzuführen. Dahinter verbirgt sich das Konzept. Leistungskurse in Hauptfächern wie z.B. Deutsch und Mathematik mit jeweils 2 Grundkursen fest zu koppeln, um dadurch fächerübergreifendes Lernen auch in der Oberstufe zu gewährleisten und jährliche „Profilwochen“ zu bestimmten Themen durchzuführen zu können. Voraussetzung sei eine Jahrgangsbreite von 80 Schülerinnen und Schülern und ein attraktives pädagogisches Konzept für die Oberstufe, an dem derzeit gearbeitet werde. Spätestens im Dezember wolle die Schule damit an die Öffentlichkeit gehen. Inspirieren lassen habe man sich auch bei einem Besuch der Nell-Breuning Schule in Rödermark. Die Zusammenarbeit von Lehrkräften im Team solle auch in der neuen Oberstufe fortgesetzt werden. Dies gelte auch für die hohe Integrationsleistung, die die IGS leiste, und die Arbeit der erfolgreichen Schülerfirmen, die sehr gut auf die Arbeitswelt vorbereiteten. Eine Konkurrenz zu den beruflichen Oberstufenschulen in Oberursel sehe er nicht, betonte Herget. Für die neue Oberstufe sei aber ein Neubau an der der IGS dringend erforderlich. Dafür komme auch eine Campus-Lösung infrage, denn Teile der Schule seien ja schon erneuert worden.

Bürgermeister Hans-Georg Brum und die anwesenden SPD-Vertreter, aber auch Ortsvorsteher Ludwig Reuscher und Gäste von der CDU zeigten sich sehr angetan von den Oberstufen-Plänen der Stierstädter Gesamtschule. Eine solche Oberstufe sähen sie als positives Signal für Stierstadt und die Oberurseler Schullandschaft, betonten sie unisono. Die IGS habe zeit ihres Bestehens eine erfolgreiche Arbeit geleistet und sei insbesondere wegen ihrer Praxisorientierung und der Pflege von Teamarbeit anerkannt. Gerne wolle man seitens der Politik die Oberstufen- und Neubaupläne unterstützen und hoffe auf schnelle Lösungen.

Trotz heftigen Dauerregens nahmen die Sozialdemokraten anschließend auch das Gelände rund um die Schule in Augenschein und diskutierten die möglichen verkehrlichen Auswirkungen des Schulumbaus und der umliegenden Neubaugebiete. Hier müssten schonende praktikable Lösungen zur Erschließung der neuen Schule und der entstehenden Neubaugebiete gesucht werden, die den Ortsteil möglichst wenig belasteten. Wie bekannt, möchte der Hochtaunuskreis als Eigentümer zu späterer Zeit auch das Gelände der alten Grundschule für Wohnungsbau nutzen. Wenn möglich, solle aber die Turnhalle der Grundschule bei der Neubeplanung des Geländes für die Vereine erhalten bleiben, wünschten sich die Teilnehmer des Rundgangs.


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