Pressemitteilung:

Oberursel, 05. Mai 2017

Dauerbaustelle Rente – Müssen wir uns vor dem Alter fürchten?

Die SPD, so erläutert Dr. Schabedoth, habe in der laufenden Legislaturperiode schon Vieles erreicht. Dazu gehörten u.a. die Einführung des Mindestlohns, die Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen, der abschlagsfreie Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren, flexible Übergänge oder höhere Mütterrenten für vor 1992 geborene Kinder. Doch weitere Maßnahmen seien notwendig, um die Rente über das Jahr 2030 hinaus zukunftsfest zu machen.

Zum Thema Grundsicherung bezogen auf den Hochtaunus wird die Sozialdezernentin des Hochtaunuskreises, Katrin Hechler, wertvolle Daten einbringen und zur Diskussion um dort mögliche Veränderungen anregen.

„Jeder hat das Recht“, so Schabedoth, „sich nach einem langen Arbeitsleben auf eine gute Altersversorgung verlassen zu können. Um eine sichere und gerechte Rente in Zukunft zu gewährleisten, müssen wir unser System der Alterssicherung an neue Rahmenbedingungen anpassen. Denn unsere Arbeitswelt befindet sich im Umbruch: Digitalisierung, demografischer Wandel und der Wunsch vieler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach Flexibilität und Selbstbestimmung verändern die gewohnten Arbeitsverhältnisse.“

Wie geht es weiter mit der Umsetzung der Solidarrente? Wie kann man das Rentenniveau langfristig für alle Generationen stabilisieren? Zu diesen und weiteren Fragen sowie Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Thema Rente möchten beide Abgeordneten mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Sie werden einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen geben und freuen sich auf die anschließende Diskussion.

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